Welcher Ofen ist der Richtige?

Handwerkliche Anlagen

Der Warmluftkachelofen

Ein Warmluftofen gibt etwa 50% – 70 % seiner Leistung über Konvektion (Luft) in den Raum oder auch in benachbarte Räume ab. Der Vorteil dieser Bauweise ist, dass der Ofen schon nach ungefähr 30 Minuten seine Wärme spürbar abgibt. Die nachaltige Wärmespeicherung durch ein Nachheizregister bzw. keramische Züge sorgt für angenehme Strahlungswärme auch lange nach dem Abbrand.

Der Grundofen

Der Grundofen ist ein Speicherofen, der sich durch seine lang anhaltende Wärmeabgabe auszeichnet – mit bis zu 20 Stunden Wärmeabgabe, je nach Bauweise. Die Ofenoberfläche erwärmt sich langsam und beginnt nach ca. 1 – 2 Stunden, ihre wohltuende Strahlungswärme abzugeben. Ein hervorragendes System für gut gedämmte Neubauten. Hier findet kein Überheizen des Wohnraumes statt!

Die Kaminanlage

Der klassische Heizkamin, auch Warmluft-Kamin genannt, gibt seine Wärme hauptsächlich über Konvektion (Luft) in den Raum ab.

Beim Speicherkamin wird zusätzlich ein Wärmespeicher, zum Beispiel in Form eines Aufsatzspeichers, verbaut. 

Große Sichtscheiben, auch zwei- oder dreiseitig, ermöglichen einen fantastischen Blick auf das Feuer.

Der Gaskamin

Wo bequemes Heizen und dennoch eine gemütliche Kaminatmosphäre gewünscht sind, ist der Gaskamin eine gute Option. Das Flammenspiel ist von einem echten Holzfeuer kaum zu unterscheiden. Die einfache Steuerung per Fernbedienung gewährleistet einen hohen Komfort.

Freistehende Geräte

Der Kaminofen

Kaminöfen sind schnell und mit wenig Aufwand aufgebaut. Es gibt Kaminöfen in unterschiedlichsten Ausführungen.      Mit Ofenkacheln, Naturstein oder einfach puristisch mit Stahl verkleidet. Eine hervorragende Energieausnutzung durch Wärmespeicherung ist ebenfalls in verschiedenen Varianten realisierbar.

Der Pelletofen

Die Steuerung des vollautomatischen Pelletofens erfolgt zumeist über ein modernes Touch-Display. Der Heizbetrieb kann über ein Raumthermostat temperaturabhängig oder über programmierbare Heizzeiten geregelt werden. Auch eine Bedienung aus der Ferne über Geräte mit Internetbrowser und sogar Sprachsteuerung sind möglich. Pelletöfen ohne Stromanschluss sind eine weitere Variante.

 

Der Kombiofen

Der Kombiofen erkennt automatisch die Scheitholzauflage, unterbricht nach Entfachen die Pelletzufuhr und schaltet nach Abbrand des Scheitholzes wieder auf den Pelletbetrieb um. Das Heizverhalten wird wie beim reinen Pelletofen vollautomatisch geregelt. Die benutzerfreundliche Oberfläche des großen Touch-Displays ermöglicht zudem eine intuitive Bedienung.

Der Gas-Kaminofen

Die kompakte Version des Gaskamins. Überzeugt mit einer intuitiven Bedienung und einem realistischen Flammenbild. Für alle, die aus ästetischen oder Platzgründen ein freistehendes Gerät bevorzugen.

Wassertechnik - Der Ofen als Komponente der Zentralheizung

Kachelöfen und Kamine, aber auch Grundöfen und Pelletöfen – moderne Technik ermöglicht die Einbindung vieler Holzfeuerstätten in den Heizkreislauf. Eine sehr effiziente und wirtschaftliche Lösung.

Die Wärmeverteilung richtet sich in der Regel nach der Größe der Sichtscheibenfläche und des Brennraums. Je nach individuellem Bedarf und Wunsch ist eine wasserseitige Wärmeleistung von 30 bis 85 % möglich.